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Herzlich willkommen auf der Homepage der SELODY-Studie!

Unter folgendem Link finden Sie die Informationen zur Studie in Gebärdensprache: Video in deutscher Gebärdensprache

Die SELODY-Studie wird von der Universität Zürich und der Fachhochschule Westschweiz im Auftrag des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen SZBLIND durchgeführt. In der Studie möchten wir untersuchen, welche Auswirkungen es auf die Partnerschaft hat, wenn ein Partner im Sehvermögen und eventuell zusätzlich im Hörvermögen beeinträchtigt ist. Wir denken, dass die Krankheit oder Behinderung eines Partners in einer verbindlichen Partnerschaft immer beide Personen betrifft. Beide haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen, sie können sich aber auch gegenseitig unterstützen und Kraft geben. Leider wird nur selten geschaut, was eine gesundheitliche Einschränkung eines Partners für das Paar als Ganzes bedeutet. Hier möchten wir deshalb ansetzen und in einer einmaligen Studie Betroffene und ihre Partner befragen.

Sind Sie oder Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin sehbehindert oder hörsehbehindert?

Für die Befragung suchen wir erwachsene Paare, die seit mindestens einem Jahr zusammen sind. Bei einem Partner hat sich im Verlauf der Beziehung das Sehvermögen und eventuell das Hörvermögen deutlich verschlechtert. Dadurch ergaben oder ergeben sich neue Herausforderungen für Sie als Paar.

Trifft die geschilderte Situation auf Sie zu? Oder kennen Sie Paare, denen es so geht, wie wir es beschreiben? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an der SELODY-Studie teilnehmen würden oder Ihren Bekannten von der Studie erzählen!

Was bedeutet die Teilnahme an der SELODY-Studie?

Die Teilnahme an der SELODY-Studie sieht eine zweimalige Befragung im Abstand von einem Jahr vor. Beide Male füllen die Partner getrennt voneinander sehr ähnlich aufgebaute Fragebögen aus. Diese können am Computer beantwortet werden und sind barrierefrei gestaltet. Wir schicken Ihnen die Fragebögen auch auf Papier in Normalschrift oder Grossschrift zu und Sie können sie zurückschicken. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, via Telefon-Interview durch eine Mitarbeiterin der beteiligten Hochschulen an der Befragung teilzunehmen. Wenn Sie gerne bei der SELODY-Studie teilnehmen würden, aber keine dieser Varianten möglich ist, melden Sie sich bitte bei Stefan Spring vom SZBLIND. Er wird mit Ihnen Alternativen besprechen, zum Beispiel ein Gespräch im Beisein einer Person mit Dolmetscher-Ausbildung. Stefan Spring erreichen Sie telefonisch unter +41 79 617 22 34. Die erste Befragungswelle läuft seit Mai 2019 und dauert noch bis Ende 2019. Anmeldungen werden weiterhin gerne entgegen genommen.

Die SELODY-Studie umfasst neben dieser Hauptstudie zwei weitere kleinere Studien, welche helfen sollen, ein noch differenzierteres Bild über die Herausforderungen in der Partnerschaft im Umgang mit der Sinnesbehinderung eines Partners im Alltag zu gewinnen. Wenn Sie an der SELODY-Hauptstudie teilnehmen, werden wir Sie zu einem späteren Zeitpunkt über diese Möglichkeiten der erweiterten Teilnahme informieren und Sie anfragen, ob Sie allenfalls bereit wären an einer der beiden Zusatzstudien teilzunehmen. Die beiden Zusatzstudien finden mit in der Schweiz wohnhaften Paaren statt. Die Teilnahme an der Befragung der Hauptstudie ist hingegen unabhängig von Ihrem Wohnort und kann auf Deutsch, Französisch oder Italienisch erfolgen.

Weshalb sollten Sie an der Befragung mitmachen?

Ihre Antworten helfen uns herauszufinden, wie Paare mit dem Umstand umgehen, dass einer der Partner durch eine Sinnesbehinderung beeinträchtigt wird. Welche Faktoren unterstützen das Paar dabei, sich an die neue Situation anzupassen? Welche Faktoren erschweren vielleicht die Anpassung? Wenn wir solche und ähnliche Fragen dank Ihrer Angaben in der Befragung beantworten können, lassen sich daraus Empfehlungen ableiten für Paare, die sich auch einmal in derselben Situation wiederfinden. Auch Fachpersonen aus Beratungsstellen können sensibilisiert werden für die Wichtigkeit der Beziehung und des Partners, wenn sie Betroffene und Angehörige unterstützen. Vielleicht ist es auch einfach spannend für Sie, sich einmal mit den aufgeworfenen Fragen zu beschäftigen. Die Fragen können gute Denkanstösse geben und dazu motivieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nach Abschluss der Studie erhalten Sie selbstverständlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen. Diese erscheint in Form eines Themenhefts, welches vom SZBLIND herausgegeben wird.

Was geschieht mit Ihren Antworten?

Ihre Antworten werden so verarbeitet, dass keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden können. Die Antworten werden nicht auf individueller Ebene ausgewertet. Es werden Mittelwerte über alle teilnehmenden Paare berechnet. Ihre persönlichen Angaben, zum Beispiel ob Sie an der Studie teilnehmen, sind nur einzelnen Personen aus den Studienteams der beteiligten Hochschulen bekannt und werden auf keinen Fall weitergegeben, auch nicht an den SZBLIND oder andere Partner. Wir gewährleisten den bestmöglichen Schutz Ihrer Daten nach den neuesten gesetzlichen Richtlinien.

Wie können Sie sich anmelden?

Wenn Sie gerne an der SELODY-Studie mitmachen möchten, können Sie das Anmeldeformular ausfüllen. Das Studienteam der Hochschulen wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen und Sie über das weitere Vorgehen informieren. Ihre Anmeldung ist unverbindlich und Sie können sie jederzeit zurückziehen.

Falls Sie weiterführende Fragen haben, können Sie sich telefonisch direkt an unser Team wenden: +41 44 635 75 34 oder eine E-Mail schreiben an info.selody@uzh.ch. Auch Stefan Spring vom SZBLIND steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung: +41 79 617 22 34 oder spring@szb.ch.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

PS: SELODY ist seit Kurzem auch auf Facebook anzutreffen. Falls Sie über Neuigkeiten informiert sein möchten, besuchen Sie uns doch auf unserer Facebook-Seite!