Das Studienteam grüsst von zuhause

Ein Beitrag von S. S.

Die Covid-19-Krise ist für Einzelpersonen, Familien und Unternehmen mit vielen Herausforderungen verbunden. Auch das Forschungsprojekt SELODY und dessen Studienteam ist von der Situation betroffen. Wir Mitarbeiterinnen haben nach Lösungen gesucht, um das Projekt im geplanten Zeitrahmen fortzuführen.

Seit Mitte März arbeitet das Studienteam der Universität Zürich im Home-Office und wir Mitarbeiterinnen sind nicht mehr persönlich, sondern über Video, Telefonie oder Chat miteinander in Kontakt. Unser Glück ist es, dass die Hausbesuche bei den Paaren, welche an der Vertiefungsstudie teilgenommen haben, bereits vor dem Lockdown beendet wurden. Unsere Kollegen der Fachhochschule Westschweiz, welche Hausbesuche bei französischsprachigen Paaren durchführen, hatten etwas weniger Glück. Bei ihnen stehen noch einige Hausbesuche aus, die zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden sollen. Die freigewordene Zeit wird nun genutzt, um erste Auswertungen der bisherigen Interviews vorzunehmen. Flexibilität wird in der Krise von uns allen verlangt, das haben Sie bestimmt auch bei sich erlebt!

Zurück zum Zürcher Team: Seit dem Lockdown haben wir uns für die zweiten Befragungen, welche Mitte 2020 starten, vorbereitet. Natürlich ist es anfangs gewöhnungsbedürftig, wenn die Kollegin nicht mehr im Büro nebenan sitzt, sondern für Besprechungen via Videochat anruft. Der Umstand, dass auch die gesamte Lehre der Studierenden zum gleichen Zeitpunkt auf digitale Formate umgestellt werden musste, hat die Situation nicht gerade erleichtert. Wichtig war für uns die Absprache im Team, welche Informationen, Fragen oder Aufgaben über welchen Kanal und in welchem Zeitfenster zu kommunizieren sind. Nach einer kurzen Angewöhnungszeit sind unsere Arbeitsplätze in den eigenen vier Wänden eingerichtet und wir sind erfreut, wie gut es klappt.

Für die zweiten Befragungen erstellten wir Serienbriefe und Adressetiketten im Voraus, um möglichst wenig Zeit im Büro verbringen zu müssen. Wir diskutieren Ideen für die Verbesserung der Abläufe, damit sie reibungsloser und möglichst ohne physischen Kontakt durchgeführt werden können. Die geplanten Telefoninterviews, welche bis anhin mit dem Studientelefon in den Räumlichkeiten der Universität getätigt wurden, erfordern eine andere Möglichkeit. Zusammen mit den Interviewerinnen wurde bald eine Lösung gefunden, mit der bestimmt ein reibungsloser Ablauf der Interviews möglich wird.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien viel Kraft für diese ausserordentliche Situation und vor allem gute Gesundheit!

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